Rechtliche Bestimmungen

Die wichtigsten Rechtsquellen in Bezug auf Wintersportwochen sind:

  • Schulunterrichtsgesetz § 13: In diesem Gesetz werden im Wesentlichen die Grundsätze von Schulveranstaltungen festgehalten: ihre Aufgaben (Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichtes durch unmittelbaren und anschaulichen Kontakt zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben, durch die Förderung der musischen Anlagen der Schüler und durch die körperliche Ertüchtigung), die Teilnahmeverpflichtung der Schüler/innen und der Auftrag an das Ministerium, eine Verordnung zu den Rahmenbedingungen von Schulveranstaltungen zu erlassen (Schulveranstaltungenverordnung).
  • Schulveranstaltungenverordnung 1995: Die Verordnung unterscheidet zwischen ein- und mehrtägigen Schulveranstaltungen, wobei eintägige Veranstaltungen in die Kompetenz der Direktion bzw. der Lehrer fallen, während mehrtägige Veranstaltungen vom Schulgemeinschaftsausschuss zu beschließen sind (Ziel, Inhalt, Dauer, Kosten). Sie regelt darüber hinaus vor allem Fragen der Planung, der Kosten und gibt allgemeine Richtlinien.
  • Richtlinie für die Durchführung von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen (Rundschreiben 17/2014): Die Richtlinie ist für bewegungserziehliche Schulveranstaltungen verfasst und verpflichtet die Schulpartner, auf der Grundlage dieses Vorschlages eigene Richtlinien zu beschließen. Damit sind die Inhalte der Verordnung von den Gremien der Schulautonomie veränderbar und an die standortspezifischen Bedürfnisse anpassbar. Wesentlichste Inhalte des Rundschreibens sind Ausbildungsvoraussetzungen für Leiter und Begleitpersonen sowie Planungsvorgaben und Sicherheitsthemen.
  • Verordnung betreffend die Schulordnung: Diese Verordnung hält vor allem die Pflichten der Schüler/innen fest und gibt konkrete Erziehungsmittel für positives wie auch negatives Schülerverhalten vor.
  • Lehrplan: Der Lehrplan für Bewegung und Sport der jeweiligen Schulstufe enthält nicht nur inhaltliche Vorgaben, die auf Wintersportwochen umgesetzt werden können (z.B. Erfahrungen mit rollenden und gleiten Geräten… (z.B. Ski) gewinnen), sondern formuliert auch in den didaktischen Grundsätzen wesentliche Grundlagen der pädagogischen Umsetzung.
  • Aufsichtserlass 2005: Der Aufsichtserlass ist nach Rechtsbereichen (v.a. Schulrecht, Dienst- und Disziplinarrecht, Zivilrecht, Strafrecht) gegliedert und stellt eine Zusammenfassung der wesentlichsten rechtlichen Grundlagen zu Fragen der Aufsichtsführung dar. Einzelne Rechtsquellen werden zitiert und interpretiert.

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